Research-Peptide werden als Lyophilisat geliefert: ein gefriergetrocknetes Pulver in einem verschlossenen Vial. In dieser Form sind die meisten Peptide gut haltbar. Trotzdem macht die Art der Lagerung viel für die Qualität deines Forschungsmaterials aus. In diesem Artikel liest du, worauf du achten solltest.
Langfristige Lagerung: −20 °C
Für die langfristige Lagerung ist ein Gefrierschrank mit −20 °C in den meisten Laboren der Standard. Bei dieser Temperatur laufen Abbauprozesse wie Oxidation und Hydrolyse sehr langsam ab. Ein ungeöffnetes Vial mit Lyophilisat bleibt so je nach Peptid Monate bis Jahre stabil.
Kurzfristige Lagerung: 2–8 °C
Wenn du das Material innerhalb weniger Wochen verwendest, genügt ein Kühlschrank mit 2–8 °C. Stell das Vial nicht in die Tür, wo die Temperatur am stärksten schwankt, sondern nach hinten.
Licht und Feuchtigkeit
- Licht: Manche Peptide sind empfindlich gegenüber UV-Licht. Lagere Vials deshalb dunkel, in der Schachtel oder in einem geschlossenen Behälter.
- Feuchtigkeit: Lyophilisat zieht Feuchtigkeit an. Lass ein kaltes Vial erst Raumtemperatur annehmen, bevor du es öffnest, damit sich kein Kondenswasser auf dem Pulver bildet.
Nach der Rekonstitution
Sobald ein Peptid in Lösung gebracht wurde, ist es deutlich weniger stabil als als Pulver. In Forschungsprotokollen wird eine Lösung daher meist bei 2–8 °C aufbewahrt und innerhalb weniger Wochen verarbeitet. Von wiederholtem Einfrieren und Auftauen wird abgeraten, weil dies die Peptidketten schädigen kann. Wenn du Material länger aufbewahren möchtest, teile es vorher in kleinere Portionen auf.
Worauf du sonst noch achtest
- Notiere die Chargennummer und das Eingangsdatum auf jedem Vial.
- Bewahre das COA (COA) der Charge bei deiner Dokumentation auf.
- Verwende die älteste Charge zuerst.
Alle Produkte bei Peptide Europe sind ausschließlich für wissenschaftliche Forschung bestimmt und nicht für den menschlichen Verzehr.
